Rekonstruiert werden die mentalen, wissenschaftshistorischen und künstlerischen Prozesse, durch welche der Fetischismus zur zentralen Kategorie der Selbstbeschreibung europäischer Kultur wurde. So demonstriert Marx, dass ohne den Waren- Fetischismus keine politische Ökonomie zu machen ist. In der Psychoanalyse wird der Fetischismus zu einem zentralen Konzept zur Bestimmung des modernen Subjekts. Es folgen die politischen Kult- und Fetischformen des Stalinismus und Faschismus, schließlich die popularen Kultformen der Gegenwart.